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Dickenmessung von Förderbändern aus verstärktem Kautschuk


m1036 Dickenmessung von KautschukAnwendung: Messung der Tiefe von textil- und stahlverstärkten Schichten von Förderbändern aus Kautschuk und Messung der verbleibenden Kautschukdicke von betriebenen Bändern während der Wartung.

Hintergrund: In der Schwerindustrie und im Bergbau werden vielfach Förderbänder u. a. zum Transport von Erzen und Mineralien eingesetzt. Diese weisen im Inneren Textilschichten oder Stahlcords zur Verstärkung auf. Hersteller von Förderbändern müssen die Tiefe der Verstärkungsschicht des Bandes überprüfen, um sicherzustellen, dass das Produkt den Spezifikationen entspricht. Nach der Montage muss das Förderband aufgrund von Verschleiß regelmäßig auf die verbleibende Kautschukdicke überprüft werden, um die verbleibende Nutzungsdauer vor dem Austauschen einzuschätzen. Da große Bänder sehr teuer sein können, sind genaue Informationen zur verbleibenden Kautschukdicke für den Betreiber sehr wichtig. Unsere Geräte und Messköpfe werden seit vielen Jahren für diese Art Prüfungen erfolgreich eingesetzt.

Die Schallenergie wird an der ersten Verstärkungsschicht reflektiert und bei textil- oder gewebeverstärkten Bändern dringt sehr wenig Schallenergie tiefer durch. Die Messung der gesamten Banddicke ist eigentlich nur bei stahlverstärkten Bändern möglich. Hier besteht genügend Abstand zwischen den Stahlcords, sodass sich die Schallenergie ungehindert bis zur gegenüberliegenden Seite ausbreiten kann. Für die meisten Betreiber ist jedoch die Kautschukdicke über der ersten Verstärkungsschicht von Interesse und nicht die Gesamtdicke. Dies ist gewöhnlich eine unkomplizierte Anwendung der Ultraschalldickenmessung.

Technische Ausstattung: Kautschukdicken von Förderbändern unter ca. 12,5 mm bzw. 0,50 Zoll werden normalerweise mit den Standard-Dickenmessermodellen38DL PLUS und 45MG mit Software für Einzelschwinger-Prüfköpfe gemessen. Für größere Dicken wird für diese Prüfköpfe die Softwareoption für hohe Schalldurchdringung benötigt. Dickenmessungen können auch mit jedem Prüfgerät der EPOCH Serie durchgeführt werden. Bei einigen sehr großen Bändern mit einer Dicke von bis zu 50 mm bzw. 2 Zoll werden die Prüfgeräte der EPOCH Serie bevorzugt.

Die Wahl des Prüf- bzw. Messkopfes ist abhängig von dem zu messenden Bereich der Kautschukdicke. Für Kautschukdicken zwischen ca. 1 mm (0,040 Zoll) und 6,25 mm (0,250 Zoll) wird normalerweise ein Messkopf mit Vorlaufkeil (M207-RB) mit 2,25 MHz empfohlen. Für Kautschukdicken zwischen ca. 2,5 mm (0,100 Zoll) und 25 mm (1 Zoll) wird häufig ein Kontaktmesskopf (M1036) mit 2,25 MHz für eine hohe Durchdringung eingesetzt. Für dünnere und dickere Schichten sind andere Messköpfe erhältlich.

Wie bei allen Anwendungen mit schallschwächenden Materialien wird vorzugsweise ein Koppelmittel (Gel, oder Glyzerin des Typs B) empfohlen anstatt weniger zähflüssigen Flüssigkeiten. Bei sehr verschlissenen betriebenen Förderbändern sollten lose Kautschukreste oder andere Partikel vor der Messung von der Oberfläche entfernt werden.

Verfahren: In den häufigsten Situationen mit dem Messkopf M1036 zur Messung von äußeren Kautschukschichten bei Bändern mit textil- oder gewebeverstärkten Schichten, beginnt die Messung mit der Gerätestandardeinstellung für M1036. Dann kann die max. Verstärkung nach Bedarf für den gewünschten Dickenbereich erhöht werden. Falls notwendig, wird bei der Messung von dünnen Bändern auch die Ausgangsverstärkung erhöht. Bei allen diesen Einstellungen kann die Verstärkung für gewöhnlich bis zu dem Punkt erhöht werden, an dem das Gerät einen konstant falschen Messwert anzeigt, wenn der Messkopf nicht angekoppelt ist, was eine zu hohe Verstärkung anzeigt.

Messung mit M1036
Typische Messung von Förderbändern mit M1036

Um dünne Kautschukschichten auf textil- oder gewebeverstärkten Schichten mit dem M207 Vorlaufstreckenmesskopf zu messen, wird die Standardeinstellung des M207 im Modus 2 verwendet und die Verstärkung und Echounterdrückung wie benötigt basierend auf den Echos eines Referenzstandards eingestellt.

Messung mit M207
Typische Messung von dünnen Kautschukschichten mit M207

Die Messung der Tiefe von Verstärkungsschichten aus Stahlcordgeflecht kann schwieriger sein, da dessen unregelmäßige Kontur eine weniger optimal reflektierende Oberfläche bietet. Sorgfältige Geräteeinstellungen mithilfe eines Referenzstandards werden empfohlen. Dabei ist zu beachten, dass die Echopolarität eher positiv als negativ ist, da Stahl einen hohen Impedanzreflektor darstellt.

Messung mit M1036
Messung der Tiefe von Stahlcords mit M1036

Die Schallgeschwindigkeit in Kautschuk liegt gewöhnlich in der Größenordnung von 1,650 mm/µS bzw. 0,0650 Zoll/µS. Das Olympus Anwendungsteam steht Ihnen stets zur Verfügung, um Sie bei Ihren Geräteeinstellungen für spezifische Messköpfe und Bandtypen zu unterstützen.

Olympus IMS
ProductsUsedApplications

Das EPOCH 650 ist ein außerordentlich leistungsstarkes Ultraschallprüfgerät, das für zahlreiche Anwendungen eingesetzt werden kann. Dieses intuitive und robuste Prüfgerät mit zusätzlichen Funktionen ist eine Fortführung des bekannten EPOCH 600.
Das 45MG ist ein Ultraschalldickenmesser mit Standardmessfunktionen und optionalen Softwarefunktionen. Dieses einzigartige Gerät ist mit der gesamten Palette von Olympus Einzelschwinger- und Sender-Empfängermessköpfen kompatibel, was dieses innovative Gerät zu einer Universallösung für nahezu jeden Anwendungsbereich in der Dickenmessung macht.
Das 38DL PLUS ist ein hochentwickelter Ultraschalldickenmesser. Es misst mit Sender-Empfängerschallkopf Korrosionen im Inneren von z. B. Rohren und besitzt eine THRU-COAT und Echo-Echo-Funktion. Es misst mit Einschwingermessköpfen dünne, sehr dicke oder mehrschichtige Werkstoffe sehr genau.
Das EPOCH 1000 ist ein hochenwickeltes Prüfgerät für konventionellen Ultraschall, das in einer zugelassenen Olympus Kundendienststelle mit der Phased-Array-Darstellung aufgebessert werden kann. Seine wichtigsten Merkmale sind Konformität mit EN12668-1, 37 einstellbare Digitalfilter am Empfänger und Impulsfolgefrequenz von 6 kHz für schnelle Prüfung.
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