
Das MultiScan MS 5800 arbeitet mit mehreren Prüftechniken: Wirbelstrom, Magnetfluss, Fernfeld und IRIS-Ultraschall.
Das MultiScan MS5800 kann mit verschiedenen Techniken arbeiten, und zwar mit:


Die Wirbelstromtechnik ist eine berührungsfreie Prüfmethode für nicht ferromagnetische Rohre. Mit dieser Technik wird Korrosion, Erosion, Verschleiß, Lochfraß, Schälung, Wandschwächung und Riss in eisenfreien Werkstoffen erkannt und die Fehlergröße bestimmt.


Wichtigste Merkmale von MultiScan MS 5800E


Die Ultraschalloption IRIS wird zum Prüfen vieler verschiedener Werkstoffe eingesetzt, von eisenhaltigen, nicht eisenhaltigen und nicht metallischen Rohren. Mit dieser Technik werden eine durch Korrosion, Erosion, Verschleiß, Lochfraß, Rissbildung und Schälung hervorgerufene Wanddickenabnahme und die Fehlergröße bestimmt. Die digitale Olympus IRIS Prüftechnik unterstützt häufig die Prüfung mit Fernfeld, magnetischem Streufluss und Wirbelstrom.

Wichtigste Merkmale von MultiScan MS 5800U (IRIS)


Die Fernfeldtechnik (RFT) wird erfolgreich bei der Prüfung von Rohren aus ferromagnetischem Material, wie Karbonstahl oder ferritischem Edelstahl eingesetzt. Diese Technik reagiert sehr empfindlich bei dem Auffinden und Messen von Volumendefekten, die von Erosion, Korrosion, Verschleiß und Schälung hervorgerufen wurden.
Olympus Fernfeldsonden und das MultiScan MS 5800 werden weltweit erfolgreich für die Prüfung von Wärmetauschern, Speisewasservorwärmern und Rohrkesseln eingesezt.

Die Nahfeldtechnik (NFT) ist eine schnelle und kostengünstige Lösung speziell für die Prüfung von Rippenrohrgebläsen aus Karbonstahl. Diese neue Technologie beruht auf einer Einzeltreiber-Pickup-Wirbelstromsonde, die die Signalanalyse sehr vereinfacht.
Die Nahfeldtechnik ist insbesondere geeignet zur Prüfung von Korrosion, Erosion oder Lochfraß an der Innenseite von Kohlenstoffrohren. Mit Nahfeldsonden wird der Liftoff oder die "Fülldichte" gemessen, und in auf Amplitude basierende Signale umgewandelt (keine Analyse der Phase). Da Wirbelstrom nur in die Innenfläche des Rohrs eindringt, werden Nahfeldsonden nicht von der Geometrie der Rippen auf der Außenseite des Rohrs beeinflusst.

Der magnetische Streufluss (MFL) ist eine schnelle Prüftechnik, die sich besonders für das Messen der Wanddickenabnahme und das Erkennen von umlaufenden Defekten wie Lochfraß, Rillenbildung und Rissen in Umfangsrichtung eignet. Diese Technik bewährt sich besonders bei Rohren aus Kohlenstoffstahl mit Aluminiumrippen, da das Magnetfeld von den Rippen kaum gestört wird.
Wichtigste Merkmale des MultiScan MS 5800R (RFT)
| Konfigurationsassistent | einfaches Konfigurieren von Rohrprüfungen mit konventionellen Sonden |
| Automatische Justierung | gleichzeitiges Justieren von allen Kanälen und Tiefenkurven |
| Speichern der Prüfdaten | auf allen mit PC kompatiblen Speichergeräten |
| Bildschirmkopie, Prüfdaten- und Konfigurations-Berichte auf allen mit Microsoft Windows XP kompatiblen Druckern | |
| Merkmale der Software (UT) | |
| Messmodus | Wanddicke: IRIS (Tauchtechnik) |
| Anzeige der Konfiguration | A-Bild |
| Profilometrieanzeige | Wanddicke, farbiges C‑Bilder von Innen- und Außendurchmesser, B-Bild für Rohrquerschnitt und -längsschnitt |
| Messhilfen | Messhilfen für Querschnitt und für manuelle Größenbestimmung von Lochfraß |
| Gemessene Werte | Wanddickenabnahme (%), Restwanddicke und Statistiken über die Rohrgeometrie (Minimum, Maximum, Durchschnitt) |
| Voraussetzungen für die Software | |
| Betriebssystem | Microsoft Windows XP Pro |
| Voraussetzungen für die Hardware | Pentium 2 GHz mit 2 GB RAM, 1 GB freier Speicherkapazität auf Festplatte, Bildschirmauflösung 1024 × 768 |
| Stromversorgung | 120 V oder 220 V Wechselstrom ±10 %, automatisch eingestellt, 48 Hz bis 63 Hz |
|
Abmessungen
(ohne Griff) | 45 cm x 30 cm x 22 cm |
| Gewicht | Höchstgewicht mit allen Modulen: 12,8 kg |
| Umgebung | Betriebstemperatur -20 °C bis 45 °C; Lagertemperatur -20 °C bis 70 °C; 95 % relative Feuchtigkeit, nicht kondensierend |
| Computerschnittstelle | 100Base-T schnelles Ethernet |
| Wirbelstromprüfung | |
| Sondeneingänge | 4 unabhängige Differenzeingänge und bis 64 Multiplex-Eingänge (16 Zeitbereiche) |
| Wirbelstromkanäle |
16 gleichzeitig (4 Eingänge x 4 Frequenzen)
256 im Supermultiplex-Modus (mit 16 Zeitbereichen) |
| Anzahl Frequenzen | bis 8 |
| Frequenzbereich | einstellbar von 20 Hz bis 6 MHz |
| Datengeschwindigkeit |
40 kHz pro Kanal (im konventionnellen Modus)
14 kHz geteilt duch die Anzahl Zeitbereiche (in Multiplex-Modus oder MFL) |
| Unterstützte Sonden |
Universalbuchse unterstützt alle Standarddifferenz- und Absolutspulen, Impedanz-, S/E- und rotierende Sonden
(evt. mit Adapterkabel) |
| Sondenabgleich | echter elektronischer Sondenabgleich; für Absolutkanäle ist keine externe Referenzsonde nötig. |
| Ausgangsspannung | 20 V Spitzenspannung pro Generator (2 Ausgänge) |
| Ausgangsstrom: | 1 A (Spitze) |
| Alarme in Echtzeit | 8 unabhängige Alarme |
| Weggeber | 2 Quadraturweggeber und digitale Eingabe |
| Prüfen mit Fernfeld- und Nahfeldtechnik und mit magnetischem Streufluss | |
| Sondeneingänge |
4 unabhängige Eingänge für Fernfeld/Nahfeldtechnik,
4 unabhängige Eingänge für magnetischen Streufluss (MFL) |
| Fernfeld-/Nahfeldkanäle | 16 gleichzeitig (4 Eingänge x 4 Frequenzen) |
| MFL-Kanäle |
4 gleichzeitig
64 in Multiplex-Modus (4 Eingänge x 16 Zeitbereiche) |
| Anzahl Frequenzen | bis 4 |
| Frequenzbereich | einstellbar von 20 Hz bis 250 kHz |
| Datengeschwindigkeit |
40 kHz pro Kanal (im konventionnellen Modus)
14 kHz geteilt durch die Anzahl Zeitbereiche (im Multiplex-Modus) |
| Unterstützte Sonden | Unterstützt alle Differenz- und Absolutsonden mit einem Erreger, zwei Erregern, zwei Pickup, für Nahfeld und magnetischen Streufluss (evt. mit Adapterkabel) |
| Sondenabgleich | echter elektronischer Sondenabgleich |
| Ausgangsspannung | 20 V Spitzenspannung pro Generator (2 Ausgänge) |
| Ausgangsstrom: | 1 A (Spitze) |
| Analogausgang | X- und Y-Komponenten des ersten Eingangs |
| Alarme in Echtzeit | 8 unabhängige Alarme |
| Weggeber | 2 Quadraturweggeber oder digitale Eingabe |
| IRIS Ultraschallprüfung | |
| Anzahl Impulsgeneratoren/Empfänger | 1 Kanal im Impuls-Echo-Modus |
| Bandbreite des Systems | 0,5 MHz bis 25 MHz |
| Erfassungsrate | 8 Bit, 100 MHz |
| Frequenz der Sensorelemente | 1 MHz bis 20 MHz |
| Impulsfolgefrequenz | bis 20 kHz |
| Dynamische Verstärkung (linearer Verstärker): | 70 dB in Stufen von 1 dB |
| Länge des A-Bildes: | 32 bis 8092 Punkte |
| Impulsspannung | 50 V bis 300 V in Stufen von 1 V |
| Hochpassfilter | keiner, 2, 5, 10 (MHz) |
| Synchronisation der Prüfdatenerfassung: | mit Zeit, ständig, mit Position oder mit externem Weggeber |
| Weggeber | 2 Quadraturweggeber oder digitale Eingabe (nur mit MultiView 6.1 oder mehr) |
| Hardware-Optionen (werkseitig eingerichtet) | |
| 5800-E | Wirbelstrom |
| 5800-R | Fernfeld, Nahfeld und magnetischer Streufluss |
| 5800-1U | 1 UT-Kanal (IRIS) |

The MultiScan™ MS5800 Backpack has been designed and manufactured with the comfort and safety of your operational staff in mind. It improves safety when the operator needs to carry inspection equipment on steps or in awkward places ensuring constant 3-point contact.
This backpack has been developed and tested in the field with the help of several service companies whose input has been used to precisely define the requirements for this unique product.
In an industry where safety and security is paramount, the MS5800 Backpack protects both your equipment and your staff.
Features

The MultiScan MS 5800 Footswitch (P/N: TA-FSW-001) is designed with the operator in mind. It allows the remote control and one-man operation of the Olympus MS 5800 inspection system. The footswitch functionality, integrated with MultiView™ 6.0 R7 software, is available to help the operator in many ways.
The MS 5800 Footswitch helps to maximize the efficiency of tube bundle inspections by reducing the overall inspection time and therefore, the equipment service downtime.
Features
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